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Heizkanonen 2019: Fakten im Test

In den letzten Jahren sind Heizkanonen immer beliebter geworden: Die praktischen mobilen Geräte sind eine hervorragende Lösung, wenn kalte Räumlichkeiten schnell und vor allem effektiv erwärmt werden sollen. Vor allem in größeren Räumen – wie in Hallen oder Veranstaltungsräumen – kann man somit eine gute Leistung erzielen. Sie arbeiten deutlich effektiver als vergleichsweise normale Heizlüfter und sind daher durchaus ihr Geld wert.

Weil die Auswahl auf dem Markt allerdings inzwischen recht groß ist, sollte man sich bereits vor dem Kauf darüber im Klaren sein, worauf es bei der Auswahl zu achten gilt. Wir zeigen Ihnen, welche Kriterien beim Vergleich wichtig sind, woran Sie gute Heizkanonen erkennen und welches Gerät sich am besten für Ihren individuellen Einsatzzweck eignet.

Was ist eine Heizkanone?

Die Heizkanone zählt zu den Direktheizungen und zeichnet sich vor allem dadurch aus, jederzeit mobil einsetzbar zu sein. In den meisten Fällen verfügen Heizkanonen deshalb über praktische Rollen, genauso sind jedoch ebenso Standgeräte erhältlich.

Der Betrieb erfolgt je nach Bauart und ist sehr unterschiedlich: Es gibt heutzutage viele mobile Heizgeräte, die mit einem Elektroheizgebläse (mit Elektroanschluss), Ölheizgebläse oder auch mit einem Gasheizgebläse betrieben werden und daher auf den Kauf von Brennstoffen angewiesen sind. Ebenfalls gibt es elektrisch betriebene Modelle (Elektroheizer). Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Wirkung und der Art der Wärmeübertragung. Bei einem Heizlüfter wird die Wärme zum Beispiel über Strahlung auf Objekte und Lebewesen übertragen, Konvektionswärme gelangt dagegen direkt in die Umgebungsluft.

Wofür benötigt man eine Heizkanone?

Heizkanonen eignen sich vor allem als wirkungsvolle und kurzzeitig einsetzbare sowie mobile Wärmequelle. Oft kommt sie im industriellen, handwerklichen oder auch im gewerblichen Bereich vor. So eignet sich die Heizkanone beispielsweise hervorragend, um Lagerräume, große Hallen oder auch Großraumbüros zu beheizen. In der Landwirtschaft kommen sie unter anderem in Ställen und Gärtnereien zum Einsatz, doch auch Treibhäuser können damit auf eine optimale Temperatur gebracht werden. Nicht zuletzt lassen sich Heizkanonen sogar nutzen, um damit Ernteprodukte zu trocknen.

Eine andere Möglichkeit ist, Heizkanonen für das effektive Beheizen von Fest- und Sporthallen sowie für Veranstaltungssäle zu nutzen. Selbst bei Sanierungsarbeiten können sie nützliche Dienste leisten und zur Trocknung von Bausubstanzen beitragen. Auf Baustellen profitieren Arbeiter davon, die ansonsten in kalten Rohbauten tätig sein müssten (Bauheizer).

Für all diese Zwecke gibt es inzwischen eine große Auswahl an verschiedenen Heizkanonen auf dem Markt. So existieren zum Beispiel Heizkanonen, die sich für spezielle Zwecke eignen, doch auch universell nutzbare Modelle, die sogar separat vom integrierten Heizelement arbeiten können und sich als Lüfter nutzen lassen.

Abhängig davon, wo und für welchen Zweck eine Heizkanone zum Einsatz kommen soll, bieten sich noch weitere Alternativgeräte an – insbesondere für kleinere Räume. Dazu zählen unter anderem Schnellheizer, Radiatoren, Heizstrahler, Heizöfen und Heizlüfter.

Damit man das optimale Gerät für sich findet, ist es sehr wichtig, zunächst einen guten Überblick über die verschiedenen Produkte zu erhalten und sich im Vorfeld eingehend über die einzelnen Varianten zu informieren.

Wie funktioniert eine Heizkanone?

Am häufigsten verwendet werden heutzutage Heizgebläse, welche eine besondere Bauform der Heizkanone darstellen. Sie funktioniert mit einem relativ einfachen Prinzip: Die Heizkanone sauft Luft an und erwärmt diese über spezielle Wärmeelemente im Gerät. Ein Gebläse sorgt dann dafür, dass die erhitzte Luft im ganzen Raum verteilt werden kann.

Funktionsweise heizkanone

Kalte Luft wird durch die Turbine angesaugt, innen erhitzt und warme Luft abgegeben

Eine weitere Möglichkeit ist, die Heizkanone mit einem Schlauch auszustatten, der ihr Sauerstoff zuführt, so dass sie direkt frische, aber warme Umgebungsluft erzeugt.

Sollen Heizkanonen für Trocknungen genutzt werden, ist es außerdem möglich, dass feuchte Raumluft umgekehrt über einen speziellen Abluftschlauch nach draußen geleitet werden.

Weiterhin verfügen Heizkanonen über eingebaute Thermostate, die entweder per Fernsteuerung oder digital kontrolliert werden. Auch manuelle Drehregler sind an vielen Geräten noch üblich – hier kommt es ganz auf die Bauart an.

Darüber hinaus ist es wichtig, zu wissen, dass Heizkanonen sich hinsichtlich ihrer Leistung nicht klar von anderen transportablen elektrischen Heizanlagen abgrenzen lassen. Heizstrahler oder auch Heizlüfter sind sehr ähnlich in ihrer Bauweise, allerdings sind die Einsatzzwecke verschiedene. Anders als mit einem kleinen Heizgebläse kann man mit einer kraftvoll arbeitenden Heizkanone auch größere Räume in kürzester Zeit effektiv beheizen.

Welche Ausführungen von Heizkanonen gibt es?

Hinsichtlich der Leistung und der Baugröße gibt es bei Heizkanonen drastische Unterschiede, was schnell ersichtlich wird, wenn man verschiedene Produkte auf dem Markt miteinander vergleicht. Bringt ein Gerät zum Beispiel eine Heizleistung von 100 kW auf und liegen die Luftvolumenströme bei 5000 m³ pro Stunde, dann gilt das Gerät als besonders leistungsstark. Größere Heizkanonen arbeiten allerdings nur selten mit Strom, stattdessen kommen vielmehr andere Brennstoffe wie Gas, Diesel oder auch Öl zum Einsatz.

Damit Heizkanonen in kurzer Zeit effektiv heizen können, verfügen sie über kräftige Heizelemente, die ihre enorme Wärmeleistung aus den Brennstoffen erhält. So verfügen Öl- und Gasheizkanonen zum Beispiel über eine integrierte Brennkammer, in der stets eine Flamme lodert, die Wärme erzeugt. Handelt es sich dagegen um eine mit Storm betriebene Kanine, ist diese dagegen mit einer Heizspirale ausgestattet.

Direkte Heizkanone

Bei einer direkte Heizkanone holt sich die Sauerstoffzufur direkt aus dem Raum. Ebenfalls werden die Abgase direkt in den Raum abgegeben. Die Flamme zum verbrennen ist hier offen. Diese Heizkanone eignet sich weniger zum heizen von Räumen, da man die Abgase selbst auch nicht durch einen Kaminanschluss oder eine externe Leitung abführen kann.

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Indirekte Heizkanone

Diese Art von Heizkanone hat Anschlüsse für die Frischluftzufuhr, Kaminanschluss sowie einen Anschluss für die Abgase. Auch die Flamme zum verbrennen ist in eine eigene Brennkammer verschlossen. Somit eignet sich dieser Typ auch zum heizen von Räumen, wenn die Anschlüsse richtig gesetzt sind.

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Diesel Heizkanonen

Dabei wird die Hitze durch das verbrennen von Diesel oder auch Heizöl erzeugt. Das Gerät selbst hat eine Heizleistung von über 60 kW und saugt die kalte Luft über eine Turbine an und gibt diese erwärmte Luft in die Umgebung ab. Durch das verbrennen entstehen Abgase

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Einhell Diesel-Heißluftgenerator DHG 360 (230V, Heizleistung 36 kW, 38 l Tank, elektrische Zündung, Thermostat, Tankanzeige, Überhitzungsschutz)
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Elektroheizkanone

Die Wärme wird durch Starkstrom (400 Volt) erzeugt. Dabei beträgt die Heizleistung ca. 25 -35 kW. Durch die Heizstäbe wird die Umgebungsluft erwärmt. Es entstehen keine Abgase und die elektrische Heizkanone ist somit ideal für kleinere Räume geeignet.

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Aktobis Elektro-Heizkanone, Heizgebläse WDH-BGC30 (30 kW / 63 A)
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Gasheizkanonen

Will man das maximale an Heizleistung aus einer Heizkanone rausholen, so legt man sich am besten eine Propangas bzw. Butangasheizkanone zu. Diese haben eine Heizleistung von über 120 kW und wärmen auch bei größeren Minusgraden.

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Welche Hersteller gibt es?

Heizkanonen werden inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern auf dem Markt produziert. Zu den bekanntesten Herstellern zählen dabei unter anderem Trotec, TDS, Güde und Einhell. Doch natürlich macht es Sinn, sich nicht nur an bekannten Marken zu orientieren, sondern auch die Geräte von unscheinbaren Herstellern unter die Lupe zu nehmen.

Vor- und Nachteile von Heizkanonen

Heizkanonen zeichnen sich sowohl durch Vor- als auch durch Nachteile auf. Diese sollte man kennen, ehe man sich für ein bestimmtes Produkt entscheidet, gleichzeitig ist es jedoch auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Eigenschaften bei jedem Gerät verschieden sind. Wesentliche Unterschiede zeigen sich hier insbesondere bei der Betriebsart.

Elektrisch betriebene Heißluftgebläse bieten zum Beispiel den Vorteil, dass sie sich besonders leicht bedienen lassen und sich durch ein geringes Gewicht auszeichnen. Sie sind schnell einsetzbar, erzeugen keine unangenehmen Geräusche beim Betrieb und arbeiten äußerst leise. Daher sind sie eine optimale Wahl für jeden Ort, wo Verbrennungsstoffe nicht erlaubt sind, aber eine effektive Beheizung nötig ist. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass ihre Leistung mit maximal 15 kW nicht sonderlich hoch ist.

Heizkanonen, die mit Gas betrieben werden, erzeugen dagegen eine deutlich höhere Heizleistung als Geräte, die einen Stromanschluss besitzen. Sie erzeugen eine Leistung von bis zu 55 kW und sind trotzdem relativ kompakt in ihrer Bauweise. Vor allem im Vergleich zu Diesel-Heizkanonen lassen sie sich viel einfacher transportieren. Der Nachteil ist, dass es sich bei Gas um einen relativ teuren Brennstoff handelt – beim regelmäßigen Einsatz kommen so also nach und nach beachtliche Kosten zusammen.

Mit Diesel betriebene Heizkanonen verfügen über eine außerordentlich hohe Heizleistung, die schon in wenigen Minuten für eine effektive Beheizung großer Räume sorgt. Oft arbeiten sie mit einer Leistung von 150 kW. Nachteilig ist jedoch, dass sie recht sperrig und häufig eher schwer sind – für den mobilen Einsatz sind sie daher nur bedingt geeignet. Am besten positioniert man sie auf einem Rollwagen, so dass sie über kurze Distanzen schnell transportiert werden kann.

Sehr empfehlenswert sind Infrarot-Diesel-Heizkanonen, die besonders energiesparend arbeiten und dennoch eine hohe Heizleistung erzielen. Der Kauf lohnt sich zwar in jedem Fall, allerdings sind die Anschaffungskosten für Infrarot-Modelle noch immer recht hoch.

Vorteile:

  • Heizt größere Räume
  • Schnelles Aufheizen von Räumen
  • Umwälzen der Luft
  • Konstantes Wärmen von Räumen
  • Kann auch zum entfeuchten genutzt werden

Nachteile:

  • Heizkanonen erzeugen ein hohen Geräuschpegel
  • Nicht alle Heizkanonen sind in geschlossenen Räumen geeignet
  • 230 Volt Anschluss

Ob sich der Erwerb letzten Endes für einen selbst rentiert, muss individuell entschieden werden.

Wie viel sollte man für eine gute Heizkanone ausgeben?

Beim Betrieb von Heizkanonen fallen natürlich auch Kosten an – diese sind allerdings unterschiedlich hoch und hängen von der entsprechenden Bauart ab. Einfluss auf die Betriebskosten haben ebenso die Häufigkeit und der Umfang des Einsatzes. Generell verbrauchen Geräte mit einer höheren Leistung mehr Energie bzw. Brennstoffe und sind daher im Betrieb teurer. Dies sollte nach Möglichkeit bereits beim Kauf berücksichtigt werden.

Heizkanonen sind im Handel ab bereits rund 150 Euro erhältlich, nach oben hin ist die Preisspanne jedoch offen: Sieht man sich auf dem Markt um, findet man ebenso Geräte oder Testsieger, die zwischen 500 und 1.000 Euro kosten. Ob man allerdings tatsächlich ein teures Profi-Gerät benötigt, hängt von den individuellen Einsatzzwecken ab. Für den privaten Gebrauch genügt in der Regel auch ein günstigeres Modell, das zwar leistungsstark, aber dennoch energiesparend arbeitet.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Natürlich gibt es hinsichtlich der Qualität, der Effizienz und der Leistung deutliche Unterschiede bei den einzelnen Heizkanonen auf dem Markt.

Elektrische Heizkanonen arbeiten zum Beispiel mit konventionellem Strom und haben den Vorteil, dass keinerlei giftige Stoffe beim Betrieb erzeugt werden. Berücksichtigt werden muss hier dennoch, dass ein Heizgebläse durchaus viel Energie kosten kann – je größer und leistungsstärker, desto höher ist auch der Verbrauch. Kleinere Geräte gibt es bereits mit einer Heizleistung von 2.000 kW, größere Geräte dagegen schaffen bis zu 15.000 kW/h.

Möchte man mit elektrischen Heizkanonen arbeiten, sollte aus diesem Grund stets die Wirtschaftlichkeit im Fokus stehen, damit die Kosten später nicht unerwartet hoch werden.

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Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Anbietern, bei denen man Heizkanonen kaufen kann – sei es im Baumarkt, im Fachhandel oder auch einfach im Internet. Hier sollte man als Verbraucher allerdings vorsichtig sein und sein Gerät mit viel Sorgfalt und einem geschulten Auge auswählen – nicht alle Angebote sind empfehlenswert.

Grundlegend ist es sehr wichtig, dass Heizkanonen zum jeweiligen Einsatzzweck passen. Lassen Sie sich daher im besten Fall im Vorfeld genau zu den präferierten Produkten beraten, ehe Sie eine Auswahl treffen. Haben Sie sich bereits für ein bestimmtes Modell entschieden, dann sollte man dennoch nicht sofort zugreifen, sondern sich erst bei anderen Händlern umsehen: Ein Preisvergleich zeigt oft, dass dasselbe Gerät woanders oft viel preiswerter erworben werden kann. Hier können sogar oft mehrere hundert Euro eingespart werden, wenn man sich nur etwas umsieht.

Auch lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob es unbedingt eine neue Kanone sein muss oder ob man mit einem gebrauchten Gerät unter Umständen ebenso zufrieden wäre. Gerade, wenn man nur hin und wieder heizen möchte oder das Gerät kurzzeitig für eine Trocknung in Gebäuden benötigt, lohnt sich ein Neukauf häufig gar nicht. In so einem Fall könnte man sogar über das Anmieten von Heizkanonen nachdenken, was in vielen Fachmärkten angeboten wird. Plant man allerdings, das Gerät langfristig und regelmäßig einzusetzen, ist der Kauf durchaus rentabel – zumal man stets eine Garantie dazu erhält.

Bei zahlreichen Heizkanonen liegt entsprechendes Zubehör direkt bei. Dies ist jedoch nicht bei allen Produkten auf dem Markt der Fall – prüfen Sie daher unbedingt im Vorfeld, was Sie genau für den Betrieb benötigen. Verschiedene Aufsätze, Schläuche und Verbindungsstücke müssen manchmal noch zusätzlich nachgekauft werden, was die Kosten schnell in die Höhe treiben kann. Wenn möglich, entscheiden Sie sich also bestenfalls für ein Gerät, bei dem alles gleich im Kaufpreis inbegriffen ist.

Weil es sich bei Heizkanonen natürlich um ein Gerät handelt, das nicht ganz risikofrei ist, wenn es um den Betrieb geht, sollte man stets auf die Sicherheit achten. Ein gutes Gefühl geben verschiedene Zertifikate und Prüfsiegel, wie zum Beispiel jenes des TÜV, das VDE-Zeichen oder auch das GS-Zeichen. Sie alle garantieren, dass es sich beim jeweiligen gerät um ein Qualitätsprodukt handelt, bei dem man sicher sein kann, dass der Betrieb gefahrlos ist.